Nina Stemme

Nina Stemme

Portrait der Sopranistin Nina Stemme

Nina Stemme

Die 1963 in Stockholm geborene dramatische Sopranistin Nina Stemme gehört zu den gefragtesten Sängerinnen ihres Fachs. Ihr Entschluss zugunsten einer Gesangskarriere fiel jedoch erst, nachdem sie bereits Betriebs- und Volkswirtschaft studiert hatte und nach einem zweijährigen Kurs am Stockholmer Opernstudio 1989 als Cherubino im italienischen Cortona debütierte. Anfang der 1990er-Jahre war sie Preisträgerin des renommierten »Operalia«-Gesangswettbewerbs und wurde vom Wettbewerbsgründer Plácido Domingo eingeladen, mit ihm ein Konzert in Paris zu singen. Ihre Karriere entwickelte sich in den folgenden Jahren rasant, und so ist sie an Häusern wie dem Royal Opera House London, der Wiener Staatsoper, der Semperoper Dresden, den Opern von Genf und Zürich, dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona, der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Opera und bei den Festspielen von Bayreuth, Salzburg und Glyndebourne aufgetreten. Ihr breit gefächertes Rollenspektrum deckt Partien ab wie die »Fledermaus«-Rosalinde, Puccini-Heroinen von Mimì (»La Bohème«), Madama Butterfly, Tosca, Manon Lescaut, Suor Angelica (»Il Trittico«) bis zur Turandot, aber auch eine Tatjana »Eugen Onegin«, Katerina (»Lady Macbeth von Mzensk«), die »Freischütz«-Agathe, Marie (»Wozzeck«), und vor allem auch die großen Partien des deutschen Fachs wie Strauss' »Rosenkavalier«-Marschallin, Arabella, Ariadne auf Naxos, Salome und Richard Wagners Brünnhilde (»Der Ring des Nibelungen«), Eva (»Die Meistersinger von Nürnberg«), Elisabeth (»Tannhäuser«), Elsa (»Lohengrin«), Senta (»Der fliegende Holländer«), Sieglinde (»Die Walküre«) und Isolde.

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