Marcelo Álvarez

Marcelo Álvarez

Portrait des Tenors Marcelo Alvarez

Marcelo Álvarez

Obgleich seit frühester Kindheit im Genuss einer musikalischen Ausbildung, war Marcelo Álvarez eher ein Spätstarter: Nach einem Wirtschaftsstudium arbeitete der Tenor zunächst als Manager in der familieneigenen Möbelfabrik und ließ sich erst 1992, mit 30 Jahren, von seiner Ehefrau zu einer professionellen Gesangsausbildung überreden. Nachdem er mehrmals am Teatro Colón vorgesungen hatte, folgte er dem Ratschlag Giuseppe di Stefanos, der ihn zufällig gehört hatte und ihn drängte, nach Italien zu gehen. Kaum auf europäischem Boden nahm seine Karriere rasant an Fahrt auf: Nur sieben Tage nach seinem Umzug nach Mailand, wo er mit seiner Familie bis heute lebt, gewann er einen Gesangswettbewerb in Pavia, dem sich sofort Debüts am Teatro La Fenice in Venedig und dem Opernhaus von Genua anschlossen, die wiederum Einladungen an weitere bedeutende Opernhäuser zur Folge hatten. Zu Beginn vor allem als Alfredo (»La Traviata«) sowie als Herzog von Mantua (»Rigoletto«) gefragt, führte ihn der Alfredo 1998 erstmals auch an die Metropolitan Opera New York,  an der er seither ein oft gesehener Gast ist. Seit 2006 singt Álvarez zunehmend Partien des Spinto-Fachs wie den Manrico (»Il  trovatore«), Don José (»Carmen«) und insbesondere Cavaradossi (»Tosca«), sowie in letzter Zeit den Turiddu (»Cavalleria rusticana«) und Canio (»Pagliacci«).

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