José Cura

José Cura

Portrait des Tenors José Cura

José Cura

Der argentinische Tenor José Cura zählt heute zu den vielseitigsten Künstlern. Nicht nur als einer der führenden Interpreten des Verismo, sondern auch als Dirigent, Regisseur und Komponist hat er sich einen Namen gemacht. Bereits mit fünfzehn Jahren debütierte er als Chordirigent, mit sechzehn begann er Komposition zu studieren und konzentrierte sich zunächst bis 1988 ganz auf diese beiden Betätigungsfelder, bis eine Umstellung seiner Gesangstechnik ihm den Weg auch auf die Opernbühnen ebnete. Anfang der 1990er-Jahre siedelte er zum Vorantreiben seiner Karriere nach Italien über und debütierte 1992 in Verona, gefolgt von weiteren Engagements in Norditalien und wichtigen Rollendebüts wie dem Ismaele (»Nabucco«), Don Alvaro (»La forza del destino«) oder dem Ruggero (»La Rondine«). Im selben Jahr gewann er die 1994er-Austragung des renommierten Operalia-Gesangswettbewerbs und wurde in den folgenden Jahren nach Chicago, London, Wien, Zürich, Amsterdam, an die Mailänder Scala, nach Turin sowie 1999 auch nach New York an die Metropolitan Opera eingeladen und gastiert seitdem an den renommiertesten internationalen Häusern. Besonders gefeiert wird er bis heute für seine Darstellungen des Samson, Don José (»Carmen«), Cavaradossi (»Tosca«), Otello, Radames (»Aida«), Andrea Chénier, Caláf (»Turandot«), Dick Johnson (»La fanciulla del West«) sowie Turiddu (»Cavalleria rusticana«) und Canio (»Pagliacci«). Doch auch dem Dirigierpult bleibt Cura treu. Für Aufsehen sorgte ein Abend an der Hamburgischen Staatsoper, wo er zunächst »Cavalleria rusticana« dirigierte und nach der Pause den Canio sang. 2007 wandte er sich erstmals auch der Regie zu und inszeniert seither regelmäßig, oft auch in Personalunion als sein eigener Ausstatter.

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