Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann

Portrait Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann

Jonas Kaufmann zählt seit Jahren schon zu den unumstrittenen und vielseitigsten Stars der Opernszene. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in seiner Heimatstadt und einem ersten Engagement am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, dessen Ensemble er von 1994 bis 1996 angehörte, begann er seine Karriere am Opernhaus Zürich im Jahr 2001. Während seiner Zeit in Zürich erarbeitete er zahlreiche Partien des deutschen, italienischen und französischen Fachs, so unter anderem in »Die Zauberflöte«, »Idomeneo«, »Fidelio«, »Faust«, »Rigoletto«, »La Traviata«, »Tosca«, »La Bohème«, »Parsifal«, »Don Carlo« und »Carmen«. In diesen Jahren erfolgten weitere internationale Debüts, 2004 etwa in Paris sowie vor allem am Royal Opera House London, wo er in den folgenden Jahren vor allem im italienischen Repertoire etwa als Ruggero in »La Rondine«, Alfredo, Don Carlo, Maurizio in »La forza del destino«, Cavaradossi und zuletzt als Andrea Chénier triumphale Erfolge feiern konnte. Als Alfredo debütierte er 2006 auch an der Metropolitan Opera. Seit dieser erfolgreichen Spielzeit 2006/2007 gastiert der Münchner regelmäßig an den Häusern von New York und Covent Garden, sang in Chicago seinen ersten Dex Grieux sowie erstmals den Florestan in Paris und debütierte 2009 im Rahmen der Saison-Eröffnung als Don José an der Mailänder Scala. Seit Jahren ist Kaufmann auch regelmäßig gern gesehener Gast in der Bayerischen Staatsoper, wo er unter anderem Partien wie den Don José, Florestan, Don Carlo, Manrico in »Il trovatore«, Lohengrin, Alvaro in »La forza del destino« und Des Grieux in »Manon« gesungen hat. Nicht nur gesanglich vermag er bei all seinen Auftritten immer wieder zu überzeugen, vor allem auch sein darstellerisches Ausdrucksvermögen sorgt für Begeisterung. Auch das deutsche Fach nimmt seit Jahren einen bedeutenden Platz in Kaufmanns Repertoire ein. Bereits in Zürich hatte er einen ersten Parsifal gesungen, 2011 sorgte sein Debüt als Siegmund im Rahmen von Robert Lepages New Yorker »Ring«-Zyklus für Begeisterung. 2010 gab Kaufmann sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen, wo er in der Neuenfels-Neuproduktion den Lohengrin sang. In dieser Partie bestritt er 2013 darüber hinaus auch eine zweite Saisoneröffnung an der Mailänder Scala. Außer den Partien des italienischen, französischen und deutschen Repertoires ist Kaufmann auch aktiv als Konzert- und Liedsänger. 2011 sorgte er bei einem der für New York äußerst raren Solo-Recitals für ausverkauftes Haus in der Metropolitan Opera. Zahlreiche Produktionen sind zudem auf DVD erhältlich.

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