Elīna Garanča

Elīna Garanča

Portrait der Mezzosopranistin Elīna Garanča

Elīna Garanča

Der kometenhafte Aufstieg der Elīna Garanča begann 2003, als sie bei den Salzburger Festspielen unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt als Annio in »La clemenza di Tito« für Aufsehen sorgte. Zuvor war der Spross einer Musikerfamilie (ihr Vater ist Chordirigent, ihre Mutter Gesangsprofessorin an der Musikakademie in Riga) anschließend an ihr Studium ans Staatstheater Meiningen sowie an die Frankfurter Oper engagiert worden und hatte Fachleute mit ihrem Finalauftritt bei der »Cardiff Singer of the World Competition« der BBC und durch ihren Sieg beim »Mirjam-Helin-Gesangswettbewerb« in Finnland auf sich aufmerksam gemacht. Ihr Weg führte sie nach ihrem Salzburger Erfolg in rascher Folge an Opernhäuser wie die Wiener Staatsoper, wo sie 2004 als Charlotte in »Werther« debütierte, an die Pariser Opéra Bastille, als Dorabella in »Così fan tutte« an den Londoner Covent Garden und 2008 als Rosina in »Il barbiere di Siviglia« an die Metropolitan Opera New York. In Wien, London und New York trat die Lettin fortan regelmäßig auf und feierte unter anderem als Carmen in London und kurz darauf in einer auch weltweit in Kinos übertragenen Neuinszenierung an der Met weitere Erfolge. Zu ihren wichtigen Partien zählen Carmen, Charlotte in »Werther«, die Jane Seymour in »Anna Bolena«, die Titelpartie in »La Cenerentola« und der Roméo in »I Capuleti e i Montecchi«. 2013 wurde sie in Anerkennung ihrer bis dahin gesungenen 16  Partien in 134 Vorstellungen an der Wiener Staatsoper als eine der jüngsten Künstlerinnen überhaupt mit dem Titel »Österreichische Kammersängerin« ausgezeichnet. Doch nicht nur in den großen Opernpartien ist die Mezzosopranistin unterwegs – sie ist auch eine leidenschaftliche Lied- und Konzertsängerin, deren Repertoire Lieder und geistliche Werke von Schubert, Schumann, Brahms, de Falla, Berg, Sibelius, Strauss, Bach, Mozart, Beethoven, Vivaldi und Rossini umfasst. Elīna Garanča ist mit dem Dirigenten Karel Mark Chichon verheiratet, mit dem sie zwei Töchter hat.

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